Samstag, 9. Juli 2016

tour de Kärnten 20.-25.Mai 2016


Sven Weinhardt startete bei "Tour de Kärnten" 21 - 26.Mai.

Mit dem Rennrad geht’s in 6 Etappen über 400km und 7.500 Höhenmeter durch eines der schönsten Regionen Österreichs. Inklusive 1 Bergzeitfahren und 1 Einzelzeitfahren.

Die 5. Ausgabe des Jedermann Etappen-Rennen, wird nach dem Muster der „Tour de France“ und „Giro d‘ Italia“ ausgeführt. Somit sind Begleitmotorräder und Fahrzeuge immer in der Nähe der Fahrer. Dabei geht es neben guten Platzierungen auch um eine Top Gesamtzeit.

Sven, was sind Deine Erwartungen: „ Ein gutes Rennen mit „Tour de France-Feeling fahren. Vom Ergebnis möchte ich unter die Top 100 kommen“. Aktuell sind 279gemeldet.

Etappenverlauf:

1. Etappe Samstag 21.Mai: 10 Uhr. "Wimitzbräurunde"
Von Ossiach nach Feldkirchen 104km / 1.600hm

2. Etappe Sonntag 22. Mai: ab 9 Uhr: Einzelzeitfahren.
39km / 150hm

3. Etappe Montag 23. Mai: „Dach der Tour“ von Ossiach nach Buggl in Bach 78km / 1.990hm

4. Etappe Dienstag 24 Mai: „Bergzeitfahren“ 14 Uhr in Villach.
16km / 1.150 hm

5. Etappe Mittwoch 25 Mai: 9 Uhr "Wintersportrunde"
von Ossiach nach Arriach. 94km / 1.410hm

6. Etappe Donnerstag 26 Mai: 9 Uhr "Windische Höhe-Bad Bleiberg" von Ossiach nach Bad Bleiberg. 102km / 1.060hm

http://www.tourdekaernten.at/

https://www.youtube.com/watch?v=O6WwA1oVe3gUnser Sven hat die erste Etappe gefinisht. Es war sehr hart. Sehr starke Fahrer. Sven hatte gute Beine und konnte sich mit einem grandiosen 28er Schnitt auf den 61.ten Platz qualifizieten. Für dieses hochkarätige Event ein klasse Ergebnis. Jetzt erstmal schnelle Regeneration und morgen Einzelzeitfahren


die zweite Etappe der tour den Kärnten. Das Zeitfahren ist Sven's Disziplin. Aber das Fahrerfeld ist richtig stark. Sven konnte einen 37,4er Schnitt hinbrezeln...Saustarke Leistung und damit Endplatzierung 62 heute. Morgen gibts wieder richtig Höhenmeter..


Kärnten News Tag 3:
Unser Sven landet heute auf Platz 64 und liegt Gesamt auf Platz 60 in 7:58Std.

Auch wenn die Beine schon spürbar sind, konnte sich Sven mit einem beachtlichen Schnitt von 24,6 km/h in der 78km langen Berg-Etappe, gut in Szene setzen. Der letzte Berg war hart..hier ging es 7 km lang mit durchschnittlich 11% Steigung zur Bergankunft nach "Bugl in Bach".


Somit sind es noch 3 Etappen. Sven teilt sich die Kräfte, bei vollem Druck aufs Pedal, gut ein um im Finale noch angreifen zu können.

Morgen geht's zu Svens Spezialdisziplin das "Bergzeitfahren"
16 km und 1.150 Höhenmeter Vollgas!




Kärnten News Tag 5: Sägezahnprofil bis es weh tut:

Die Wintersportrunde: 94km, 1410hm.Sven konnte es in 3:21h in den Asphalt brennen. In der ersten Stunde war ein 30er Schnitt drin. Später musste Sven dann die schnelle Gruppe fahren lassen und war dem Gegenwind ausgesetzt.

Trotzdem konnte er am Zielberg noch 3 Fahrer stehenlassen. Sven hat wieder alles gegeben und konnte damit einen 59.ten Gesamtrang halten.





Kärnten News Tag 6: F I N I S H
es war wie erwartet, eine richtig schnelle Etappe. Sven konnte gleich eine gute Gruppe finden und die ersten 40km waren nach 1h04 bereits in den Beinen. In den Bergen konnte Sven seine Stärken super umsetzen und attakierte regelmäßig, um weitere Plätze gutzumachen. Es lief richtig gut für ihn und in der letzten Etappe gab er nochmal alles. So konnte er die 101km nach 3:09h mit Platz 62 ins Ziel fahren. Klasse Leistung ! Gesamt konnte er sich damit auf Platz 58 fahren.
Die Tour de Kärnten ist vorbei. Was bleibt sind die Eindrücke, tolle Bilder von grandiosen Landschaften und Strecken und die Gewissheit, alles gegeben zu haben. So muss es sein. Jetzt ist für Sven erstmal Regeneration angesagt.




Bad Wildbad Marathon 22.05.2016


Matthias Riesch und Pedro Torrao waren am Start.
Pedro machte die Langdistanz, und Matthias die Mitteldistanz.


Bericht von Matthias
Als zweites Rennen in dieser Saison habe ich mich für die Mitteldistanz ( 59km, 1500hm ) in Bad Wildbad entschieden.
Es sollte als Standortbestimmung und Vorbereitung zur Zillertal Bike Challenge dienen.
Das Wetter war perfekt für einen Marathon, endlich mal kein Regen und viel Sonne.
Der Start war problemlos, man fährt zuerst einen Startloop bevor es dann sofort den Sommerberg hoch geht.
Da es von Beginn an gleich lang bergauf geht musste ich aufpassen, dass ich nicht zu schnell loslege.
Die Beine fühlten sich ganz gut an so dass die weiteren Anstiege gut gingen.
Im Downhill kurz vor dem Ziel bin ich leider gestürzt da ich nicht die richtige Linie erwischt habe.
Mit ein paar Schrammen und einem schmerzenden Daumenballen bin ich dann aber weiter gefahren.
Die zweite Runde wurde dann etwas härter für mich, ich merkte schon als ich zum zweiten mal den Sommerberg hoch bin dass die Beine doch schon etwas müde wurden.
Die weiteren Anstiege musste ich dann meine Kraft gut einteilen da ich doch schon ziemlich platt war.
Der Downhill ist mir in der zweiten Runde gut gelungen da ich mit voller Konzentration die richtige Linie gefunden habe.
Zum Schluss geht es dann nur noch bergab was mir bei meinen müden Beinen entgegengekommen ist.
Mit 4:04 h und Platz 36 (AK) bin ich dann zufrieden im Ziel angekommen.

Für unseren Pedro, der dieses Jahr schon die Cape Epic gemacht hat, war es Pflicht, die Langdistanz zu machen. Wie erwartet, war er super in Form und finishte ganz stark nach 4:27h auf Platz 15 !
Klasse Leistung

Montag, 16. Mai 2016

Waldkatzenbach, 07.05. und Marathon Singen, 08.05.2016

Unsere Sonja Brodbeck berichtet vom Marathon in Singen:
Am Sonntag den 8. Mai wurde zum 14. Mal der Rothaus Hegau Bike Marathon in Singen ausgetragen.

Ich mag‘ dieses Rennen sehr, denn es ist eine schnelle Strecke mit einigen kurzen und knackigen Anstiegen die regelmäßig von Zuschauern gesäumt sind, welche alle Teilnehmer kräftig anfeuern…und so auch dieses Mal wieder – gleich mal ein FETTES DANKESCHÖN an die Zuschauer für diese schöne Atmosphäre!!!

Nachdem für den Renntag perfektes Wetter – sonnige rd. 23°C - angesagt waren, meldete ich mich am Freitagnachmittag noch schnell für die Langdistanz (80 km und knapp über 2000 Hm) an.
Da nächstes Jahr im Rahmen des Rothaus Hegau Bike Marathons die Weltmeiserschaften im MTB Marathon ausgetragen werden, traten auch einige Lizenzfahrer am Sonntag in Singen kräftig in die Pedale. Vor diesem Hintergrund wurde die Strecke, im Gegensatz zu den Vorjahren etwas modifiziert, sprich WM-würdiger und somit etwas anspruchsvoller gemacht.

Der Start der Langdistanz in der Kategorie Jedermann war um 10.45 Uhr – zuvor waren bereits die Kategorien Lizenz Damen (10.10 Uhr) und Lizenz Herren (10.30 Uhr) gestartet. Der Start verlief ohne Zwischenfälle und als das Feld kurz nach dem Start den Asphalt verließ, hatte ich den Eindruck in einer einzigen langezogenen Staubwolke zu fahren.

Im ersten Anstieg, der nach nicht einmal 4 km begann, löste sich die Staubwolke auf und das Feld zerfiel in Kleingruppen und Einzelfahrer.
An den Verpflegungsstellen auf der Strecke wurden mir 2 x Trinkflaschen gereicht und ich wurde mit Gels versorgt, so dass ich keinen Stopp zur Verpflegung machen musste. Die Fernsicht war super, die Strecke schnell und machte Spaß und ich merkte bald, dass es – trotz deutlich vermindertem Training gegenüber den Vorjahren - klappen könnte unter 4 Std. zu bleiben und so hielt ich das Tempo hoch.

Nach 3 Std. 53 min erreichte ich das Ziel und belegte den 4. Platz in meiner Altersklasse und 6. Platz Gesamt Damen. Das war ein super Renntag in Singen!


Unser Thomas Weinmann war in Waldkatzenbach am Start:
Thomas:
"Eine anspruchsvolle Strecke mit hohem Single Trail Anteil und knackigen Anstiegen.

Es waren optimale Wetterbedingungen, ca. 23 Grad, sonnig.

Es war bereits die 19. Veranstaltung und wie immer sehr gut organisiert.


Auffallend waren die vielen Starter aus nah und fern, sogar ein Starter aus Bern(CH) war am Start.

Es war mein erstes Rennen mit dem Quantor Kohlenstoff. Ein sehr gelungenes, ausgewogenes Bike.
Durch die hohen Außentemperaturen, ist der Luftdruck der Federgabel nun zu hoch.

Die Übersetzung mit dem 36 er Kettenblatt vorne ist gut für mich geeignet, obwohl ich in der zweiten Runde an den anstiegen etwas Kraft in den Beinen verlor.

Das führe ich aber auch auf das Beinkrafttraining vor Vortag zurück.

Da ich am Start ungern vorher lange rumstehe, gehe ich immer ziemlich spät dorthin.

Dadurch musste ich auch am Ende des Feldes starten, das war ein Fehler.

Gleich nach den ersten Kilometern, galt es eine knifflige Abfahrt mit einer engen 180 Grad Kehre zu bewältigen. Die vorausfahrenden stürzten zum Teil oder sind abgestiegen, dadurch kam es zum Stau und ich musste warten.

Dagegen konnte ich die Stelle in der zweiten Runde alleine gut passieren. Es lief sehr gut für mich und ich konnte mich gut in der Gruppe behaupten.


Insgesamt war es für mich ein sehr gutes und unproblematisches Rennen. Umso schöner, dass ich nach 1:46 mit einem guten 9.ten Platz in meiner Alterklasse finishen konnte.

Jetzt steht erstmal der Bike-Check an.

Das Quantor hat seine Sache sehr gut gemacht.

Ich freue mich jetzt auf die weiteren Rennen in der Saison.