Freitag, 22. April 2016

Münsingen Saisonauftakt 17.4.2016

Alle Jahre wieder könnte man sagen. Und so ist es auch. Gute, sportliche Tradition und immer wieder gute Motivation für den tatsächlichen Saisonstart. Das ist Münsingen.

Einige unserer Teamfahren haben zwar schon die ersten Wettkämpfe hinter sich. Zu nennen wäre z.B. der Dirty Race in Murr, der Ice-Rider in Schömberg. Trotzdem bleibt Münsingen so was wie ein Saison opener.
Zumindest das Wochenende. Denn einen Tag vorher fand die Schömberg Trophy statt, sodass man jetzt gleich zu Beginn die Möglichkeit hat, mit einem Double Race am Wochenende zu starten.

Unser Jochen Wurster und Sven Weinhardt haben das auch genutzt, sodass sie schon ein Rennen am Tag vorher in den Beinen hatten.

Münsingen zeigte sich die letzten Jahre wettertechnisch von seiner besten Seite. Für mich war das eher die Ausnahme, da viele Jahre regnerisches, kaltes Wetter sogar oft noch mit Schneeanteil normal waren.

Diemal sollte es so sein, dass Münsingen zu dieser alten Tradition wieder zurückkehrt. Jedenfalls hatte es tagelang vorher geregnet und die Strecke war enstprechend präpariert ein klasse Matschrennen zu werden. Wieder erwarten war es von oben einigermaßen trocken.

Unser Team war zahlreich mit 10 Startern vertreten. So macht es gleich noch mehr Spaß, bei Kälte und Niesel im Startblock zu stehen. Trotz des Wetters war der Startblock voll. Auch die anderen hatten einfach Lust, dass es wieder losgeht.

Nachfolgend berichten einige unserer Teamfahrer über ihren Sasisonstart. Reihenfolge nach Zieldurchlauf.


 



Jochen Wurster:
Zeit: 1:58:24

Platz: 42 (Lizenz)
Das zweite Rennen in zwei Tagen. Nachdem ich gestern schon im Schönbuch am Start war. Und natürlich war wieder echtes Mountainbiker Wetter. Ein starker Regen hatte die gesamte Strecke in ein herrliches Schlammbad verwandelt.

Am Start spürte ich die Belastung vom Trainingslager und vom Rennen am Tag davor. Ich konnte nicht ganz mit den Schnellsten mithalten. Eine Weile konnte ich mit meinem Teamkollegen Dieter fahren, der mich echt gut gepusht hat - Danke Dieter. Dieter viel dann leider mit Krämpfen zurück.

Den Rest des Rennen fuhr ich dann
mit einer Gruppe ins Ziel.

Direkt aus dem Trainingslager auf die Rennstrecke, das ist nicht die optimale Vorbereitung. Das Training wird sich aber bestimmt im Laufe der Saison noch auszahlen.

Freue mich schon auf die ersten Rennen mit frischen Beinen.


Dieter Schulzki
Zeit: 2:01:25
Platz: 44 (Lizenz)

Es ist schon verrückt. Ich habe mich echt auf das Schlammrennen gefreut. Meine Vorbereitung war quasi nicht vorhanden, da die vorausgehenden Wochen aufgrund des hohen Arbeitsaufkommen in der Firma so gut wie keine Zeit war zu trainieren. Dementsprechend ging ich ziemlich erschöpft von der Woche aber trotzdem motiviert an den Start.

Nach dem Start war ich sofort im Rennen angekommen und es lief ganz ordentlich und machte Spaß. Irgendwann ist dann Joe aufgestoßen und wir haben uns gegenseitig gepuscht. Das war wirklich klasse und es lief gleich besser! @Joe: Danke !

Kurz vor dem Ziel kamen leider Krämpfe- ein Tribut an zuwenig Training- und ich musste sehen, dass ich ins Ziel komme.

In dieser Phase hat mich dann unser Gastfahrer und Hawai-Ironman Triathlet Alex Mencin eingeholt und wir sind zusammen ins Ziel gefahren. Er hatte Probleme mit dem Umwerfer und ich mit meinen Krämpfen. Zusammen hat es dann gepasst ;-)
Bis auf die verkrampfte Schlussphase bin ich sehr zufrieden und denke, dass es eine wirklich gute Saison werden wird.


Alex Mencin
Zeit: 2:01:40

Platz: 17 (AK)
Da ich dieses Jahr sogut wie keine Rad-km in den Beinen habe und das mein erstes MTB Rennen werden sollte, bin ich mit sehr gemischten Gefühlen ins Rennen gegangen. Ankommen war mein Ziel, am Besten ohne Sturz ! Am Rennmorgen habe ich mich entschieden, mit meinem alten MTB zu starten. Fachleute würden sagen “suboptimal” da meine Hinterradbremse schleift und meine Rennrad Pedalen montiert waren. Egal, immer noch besser, als mit einem neuen MTB an den Start ohne damit vorher probe gefahren zu sein. Da ich ein schönwetter Radler bin, machte es die Sache an dem Regentag nicht wirklich einfacher.

Als ich an der Startlinie stand, habe ich vor Kälte gezittert (vielleicht aber auch vor Angst, konnte ich nicht genau ausmachen). Startschuss, die Reise ging los. Manche Athleten hatten es so eilig, dass hier schon die ersten Stürze zu sehen waren….!!!! Egal dachte ich mir, locker anfahren und wenn sich Lücken ergeben diese nutzen und langsam ins Rennen hinein finden. Gesagt, getan. Es hat sich am Anfang alles sehr locker und entspannt angefühlt. Im Laufe des Rennens wurde es immer schlammiger und schmieriger. Meine Brille war so dreckig, dass ich überhaupt nichts mehr sehen konnte. Den Dreck weg putzen war irgendwann nicht mehr möglich, da alles an mir dreckig und schlammig war. Also musste ich meine Brille abnehmen. Ein riesen Fehler wie sich ganz schnell heraus stellte. So wie meine Brille ausgesehen hat, so ging es jetzt meinen Augen. Es hat nur noch gebrannt und meine Sicht war jetzt auch nicht viel besser. Es wurde sogar so schlimm, dass ich halten musste um meine Augen und meine Brille zu putzen. Egal, das Rennen konnte ich schnell wieder aufnehmen. Die Strecke wurde immer schmieriger und ich wusste stellenweise nicht, wie ich manche Passagen gefahren bin. Vielleicht war es am Ende ganz gut, dass ich nicht alles gesehen habe. Vermutlich wäre ich sonst die Berge nicht so abgefahren :-) Durch den vielen Dreck, war mein Umwerfer nicht mehr umwerfend, sondern hatte keine Funktion mehr. Vorne aufs kleine Blatt zu schalten war leider nicht mehr möglich. So musste ich die kleinen Berge ordentlich hoch drücken, was meinen Muskeln nicht immer gut gefallen hat :-) Auch das Schalten wurde immer schwieriger. So war ich auch nicht verwundert, dass mir 2 mal die Kette runter gesprungen ist. Gegen Ende des Rennens habe ich schon gemerkt, dass der Schlamm und die Höhenmeter an meinen Kräften gezährt haben und meine Körner langsam aufgebraucht waren. Als das Ziel in greifbarer Nähe war, muss ich zugeben, war ich sehr froh darüber,

Da das mein erstes MTB-Rennen war, lief das Rennen für mich optimal. Fehler, Unsicherheiten, falsche Taktik, fehlendes Fahrvermögen usw. sind für einen Anfänger völlig normal und auch wichtig. Ich habe gemerkt, dass das von außen immer sehr leicht aus schaut…..aber es ist BRUTAL !! Tja, und das war noch ein einfaches Rennen….;-);-) Es gibt noch viel zu tun !!!! Der Spaßfaktor ist aber gigantisch, und darauf kommt es letztendlich auch an…..nur das zählt und da kann ich sagen, HAMMER GEIL !!!! Ich möchte aber nochmals betonen, das war ein einfaches Rennen und es hat mir an diesem Tag alles abverlangt...ich habe sehr viel Respekt bekommen und werde alle weitere Rennen gut vorbereitet angehen. Zum Team möchte ich auch noch etwas sagen:

Ich war so positiv überrascht, wie viele in dieses Rennen trotz dieser Wetterverhältnisse gestartet sind und bis zum Schluss durchgebissen haben, RESPEKT !!!! ALLE sind feine Kerle und haben mich sehr, sehr gut aufgenommen, vielen Dank !!!! ICH FREUE MICH AUF WEITERE GEMEINSAME RENNEN UND TRAININGS RUNDEN !!!!

Bemerkung vom Teamchef:
Besonders beachtlich fand ich, wie Alex Mencin sein erstes MTB Rennen bestritten hat. Als Triathlet bei dieser Schlammschlacht in das MTB Geschehen einzusteigen und dann noch einen so guten Einstand hinzulegen finde ich beachtlich.
Es hat uns jedenfalls alle mächtig gefreut,


ihn als Gastfahrer im Team zu haben.

Wir hoffen, dass dies noch öfter der Fall sein wird :-)

Thomas Weinmann

Zeit: 2:11:37
Platz: 41
Unser Thomas hatte als ehemaliger Motocross Fahrer mit dem Matsch keine Probleme. Er fuhr ein schnelles Rennen ohne weitere Probleme und konnte so mit einer klasse Zeit punkten.


Matthias Pietruschka
Zeit: 2:14:58
Platz: 59 (AK)

Da ich zum Jahresbeginn meine Arbeitsstelle gewechselt habe und Anfang März umgezogen bin, war meine Vorbereitung nicht unbedingt optimal. Ich ging daher auch ohne Erwartungen in das Rennen.
Durch den Regen in den Tagen zuvor wusste ich das die Strecke schwierig und matschig werden würde. Ich komme zum Glück aber mit Regenwetter immer ganz gut zurecht nur am Start war die Kälte etwas unangenehm. Nach dem Start und den ersten Km wurde es mir dann auch schon warm und die Kälte und der Regen spielten keine Rolle mehr. Ich hatte mir vorgenommen das Rennen langsam anzugehen. Dies gelang mir auch ganz gut. Auf den technischen Abfahrten war etwas Vorsicht geboten da die Strecke durch den Regen doch sehr rutschig geworden war. In den Steigungen konnte ich kontinuierlich Plätze gut machen. Bei km 30 kam dann ein längeres Wiesenstück. Dies kostete mich sehr viel Energie und ich musste danach dann etwas rausnehmen. So konnte ich nach 2:14:58 das Ziel durchfahren. Leider bin ich auch kurz vor dem Ziel gestürzt und für mich ist es unverständlich warum hier der Veranstalter nicht schon früher reagierte. Schließlich sind an dieser Stelle vor und nach mir noch andere Fahrer gestürzt.

Sven Weinhardt
Zeit: 2:17:34

Platz: 49 (Lizenz)
Da ich ja am Vortag schon die Trophy in Herrenberg, gefahren bin, wusste ich von vornherein das die Kraft wohl nicht mehr so da sein wird. Die Vorbereitungen liefen soweit gut und der Einstieg in die Saison war schon gut. Erwartungen hatte ich eine gute Zeit fahren und gut durchkommen.

Am Start habe ich leider gleich einige Plätze verloren, da mir am Berg etwas der Punch gefehlt hat. Den Rest des Rennens bin ich so gut noch die Kraft da war gefahren. In den Matschteilen, Trails und Wiesen hatte ich wie schon am Vortag meine Probleme, konnte dann aber am Berg jeweils konstant fahren. Da die Kraft zur Hälfte hin sehr abgenommen hat, beschloss ich für mich das ganze als Trainingsrennen abzuspeichern und die Erkenntnisse und Erfahrungen mit zu nehmen.

Die Veranstaltung war wie jedes Jahr sehr gelungen, da auch viele CSV Fahrer am Start waren, ist es ein gutes Teamevent gewesen. Meine Defizite habe ich erkannnt, und notiert sodass ich an diesen weiter arbeiten kann.


Jochen Hahn
Zeit: 2:18:45
Platz: 51 (AK)

Freude auf die Gemeinschaft im csv, Respekt vor den Bedingungen, Formtest nach guter Kraftaufbauvorbereitung mit ein paar Hundert Rad KM über den Winter à Ziel Zillertaler -Bikechallange im Juli. Gemeinsame Anreise, am Samstag Nacht, mit Thomas Weinmann‘ s Wohnmobil. Mit neuer Outdoorcamera sollten auch ein paar coole Videos für csv-tv in den Kasten. Auf mein Quantor X-11 Bike lies ich neue Ersatzräder von DT-Swiss mit mehr Profil aufziehen. Geplante Ernährung: 2 Std. vor Start Süßer Couscous (DM) mit warmer Mandelmilch. Im Rennen Sponser-Gel, Trinkflasche Buffer von Ultra Sports.

Wieder mit Thomas Weinmann von ganz hinten startend ging’s stockend voran. Nach 2 km wurden wir von einem Sturz ausgebremst. Es ging trotzdem weiter an Bikern vorbei, wobei ich nicht so viele Kraft durch Überholmanöver im Seitendreck verpulvern wollte. Thomas stürmte die Trails runter, dass ich ihn aus den Augen verlor. So fuhr ich alleine bis zur Verpflegungsstation erst auf Matthias R. dann auf Axel auf.
Zusammen konnten wir jeweils ein paar Meter nach vorne gut machen. Als es mir zur Hälfte des Rennens recht gut ging lies ich es mehr laufen und drückte aufs Gas. Auch die technisch matschigen Passagen über Wiesen und Trails liefen gut um weiter an Fahrern vorbei zu ziehen. Vom Wetter wurde es von oben immer heller und es kam sogar mal kurz die Sonne raus, was mich zusätzlich motivierte. Der Bikepark machte dann einfach nur Spaß, bis ich das Ziel vor Augen, wie ein Schlag zu Boden ging….mit ausgekugelter Schulter ….ging’s zu Fuß ins Ziel.

Ein gelungener Formtest mit schmerzhaftem Ende aber glücklich in der Wertung. Das die Ernährung und das Quantor-Bike perfekt funktioniert haben.

Mit der Erkenntnis in einem sehr hilfsbereiten und herzlichem MTB-Team mit einem heißen Draht nach Oben (zu Gott) zu sein. Der Dank an die Orga für Sanitäter gesorgt zu haben. Dank an die Rettungskräfte, Schwestern und Ärzte des Krankenhaus Münsingen


Dank 2015 komplett ohne Sturz (Alpencross, 2 x 24Stunden Rennen…vielen Rennrad-KM) durch gekommen zu sein.

---> Hey Jochen, das gesamte Team wünscht dir schnelle Genesung und dass du bald wieder auf dem Rad bist. Ziel : Zillertal !


Axel Traub
Zeit: 2:23:07
Platz: 58 (AK)

Endlich regelmäßige Vorbereitung mit Gabi Stangers Bikeprojekt, dadurch guter Formaufbau.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz ist deutlich nach unten gegangen, die aufbringbare Kraft hat sich erhöht und die Haltedauer verlängert.
Meine Erwartung war von Anfang an gut und zügig fahren zu können und bis zum Schluss Kräfte zu haben...

Aufgrund des Wetters habe ich mich entschlossen, die Aufwärmphase sehr ausführlich zu machen und mich erst kurz vor Start anzustellen, um nicht wieder auszukühlen.
Dadurch hatte ich eben viele langsamere Fahrer vor mir und einige Staus an den bekannten stellen. Deshalb habe ich etwas Zeit verloren, hatte mir aber eh vorgenommen nicht alles zu geben und lieber vorsichtig zu fahren aufgrund der Wetter- und Streckenbedingungen und kein Risiko einzugehen.
Ich konnte von Anfang an gut Druck aufs Pedal geben und habe viele Fahrer überholt. Die Anstiege konnte ich zügiger und kraftvoller fahren aufgrund des Wintertrainings, dabei den Puls deutlich niedriger halten wie früher.
Wegen der wahnsinnig matschigen Strecke habe ich mich entschieden kein Windschattenfahren zu machen um nicht den ganzen Dreck ins Gesicht zu bekommen.

Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden und auch die Zeit kann sich unter den Bedingungen sehen lassen.
Da es doch viele Stürze gab, bin ich froh mich so entschieden zu haben...

Die Saison kann kommen und ich freue mich schon auf meinen Lieblingsmarathon Bad Wildbad und den Saisonhöhepunkt die Zillertal Bike-Challenge.

Matthias Riesch
Zeit: 2:28:07
Platz: 65 (AK)

Für mich war Münsingen der Auftakt in die neue Saison und somit das erste Rennen 2016.
Durch den Regen in den Vortagen war klar, dass es keine „saubere“ Angelegenheit werden würde.
Trotz des nicht perfekten Wetters war ich motiviert wieder in die neue Rennsaison zu starten.
Da meine Form noch nicht so gut ist und ich noch nicht so viele Kilometer 2016 gefahren bin musste ich das Rennen behutsam angehen damit mir am Ende nicht die Kraft ausgeht.
Der Start verlief ohne Probleme so dass ich schnell meinen eigenen Rhythmus gefunden habe.
Man musste sehr konzentriert fahren damit man in den rutschigen und matschigen Passagen nicht stürzte.
Ich konnte die Strecke gut bewältigen. Da ich immer schön in meinem Rhythmus geblieben bin war es dann auch kein Problem von der Kraft.


Mit 2:28 h im Ziel war ich zufrieden dass das erste Rennen des Jahres geschafft war



Tobias Förster

Zeit: 2:37:58
Platz: 93 (AK)
Für Tobi lief es in Münsingen nicht so gut und es spiegelt im Prinzip nicht seine übliche Performance wieder. Es gibt solche Tage und wir wünschen ihm beim nächsten Rennen wieder richtig schnelle Beine.






Freitag, 8. April 2016

Cape Epic 2016

Facts:

Cape Epic
654km / 15000hm
13.-20. März 2016
Pedros Zeit: 35 Stunden 57 Minuten 53 Sekunden
Platzierung AK: 11

Film : Cape Epic Route

Feeling, Vorbereitung, Erwartung:
Eigentlich hatte ich gar nicht vor, das Rennen ein zweites Mal zu fahren, aber dann wurde ich eineinhalb Monate vor dem Rennen ganz unerwartet dazu eingeladen. Ich sagte zu und traf alle nötigen Vorbereitungen im Hinblick auf meine Familie, meine Arbeit, Training, Ernährung, Equipment, mögliches Sponsoring und die Logistik.

Einige positive Umstände halfen mir, all das möglich zu machen – mein Trainingsplan, der bereits von Dirk Schmidt/Multisport-Center erstellt worden war, und das Sponsoring von Simplon, durch das ich mir rechtzeitig vor dem Rennen einen brandneuen Cirex-Rahmen kaufen konnte. Leider war ich während der letzten beiden Wochen vor dem Rennen krank und es war auch bei der Arbeit und zu Hause extrem viel los.

Die Reise nach Südafrika bestand aus 5 Etappen: Von zu Hause ging es nach Ludwigsburg, dann nach Stuttgart, Frankfurt, Dubai und schließlich Cape Town. Das dauerte einen ganzen Tag, aber es verlief alles ohne größere Probleme.


Vor dem Rennen machten wir eine kurze Ausfahrt auf der Prolog-Stecke (Meerendal). Das war eine gute Einstimmung für Körper und Geist auf das 8-tägige Rennen.




PROLOG – 26km / 700hm

Auf der Strecke, die wir bereits von 2013 kannten, konnten wir ein gutes Tempo fahren und auf dem ersten Anstieg einige Plätze gutmachen. Alles lief gut, bis wir glaubten, dass am Rad meines Partners ein technischer Defekt aufgetreten sei. Aber was wir für eine gebrochene Speiche hielten, war tatsächlich nur das Kabel der Vorderbremse, die bei niedergedrückter Federgabel an den Speichen streifte. Dadurch waren wir gezwungen, die Abfahrten während der zweiten Hälfte des Prologs ein bisschen langsamer hinunterzufahren. Aber auf den Anstiegen gaben wir alles und flogen geradezu durch den letzten Abschnitt – Stairway to Heaven! – und gaben auf der genialen Abfahrt zurück nach Meerendal nochmals so richtig Gas und fuhren glücklich durchs Ziel.


STAGE 1 – 108km / 2300hm

Die erste Etappe ist traditionell sehr hart, sowohl im Hinblick auf dieses Rennen als auch auf meine Erfahrungen mit Rennen, die eine ganze Woche lang gehen. Wir hatten einen starken Start und fühlten uns bis zur zweiten Verpflegungsstelle (water point) wirklich gut, aber dann fing leider mein Magen an zu rumoren. Das Gelände war sehr holprig und staubig, geradezu wüstenartig, dazu war es sehr heiß und vielleicht waren auch meine Ernährung und mein Flüssigkeitshaushalt nicht optimal. Das war ein kritischer Punkt auf dieser Etappe. Ich schaffte es, mich durch die ersten 50km zu kämpfen, die mir aber wie 100km vorkamen, und gelangte schließlich ins Ziel, jedoch immer mit dem Gedanken, dass ich meinen Körper über seine Grenzen hinaus beansprucht hatte und später am Tag noch würde dafür büßen müssen. (Ich erinnerte mich an das letzte Mal, wo ich dehydriert im Krankenhaus landete.)


Einige Zeit nach der Zieleinfahrt merkte ich, dass sich meine Befürchtungen bewahrheiteten – mir wurde schwindlig und mein Magen revoltierte. Ich ging zum medizinischen Stützpunkt, um mir einen „Wundersaft“ zu holen und tat mein Bestes, um schnell wieder fit zu werden. Ich zwang mich richtig zu essen und zu trinken und meine Reserven an Salz, Natrium, Protein, Zucker und Koffein usw. wieder aufzufüllen und versuchte, mich auszuruhen. Nach dem Abendessen beschloss ich schlafen zu gehen und nahm mir vor, sollte ich mich am nächsten Morgen immer noch schlecht fühlen, zum medizinischen Stützpunkt zu gehen. Aber das tat ich nicht.

STAGE 2 – 93km / 2200hm

Es gibt nichts Besseres, als eine heiße, lange und vorhersehbarerweise harte Etappe mit einem 10km langen technisch schwierigen, an manchen Stellen fast unfahrbaren Singletrail zu beginnen. Es war ebenso schmerzhaft wie erstaunlich, wie wir das schafften. Aber das war erst der Anfang eines langen Tages. Die Strecke führte durch eine atemberaubende Landschaft mit langen teils felsigen, teils sandigen Abschnitten, auf denen wir nur kleine Gruppen von anderen Fahrern sahen. Aufgrund der Geländebeschaffenheit fuhren wir kein allzu hohes Tempo, aber dennoch konnten wir uns nicht ausruhen. Vor der zweiten Verpflegungsstation wechselte die Landschaft und wir fuhren auf schönen Singletrails, die durch riesige Felsen und schließlich ein Pinienwäldchen führten. Als wir an der zweiten Verpflegungsstation ankamen, waren wir wie durchgebraten! Es war sehr heiß und die Strecke hatte bisher kaum Schatten geboten. Es war sehr hart, aber mein Magen beruhigte sich und auch meine Ernährung sowie die Flüssigkeitszufuhr verliefen nach Plan. Der letzte Abschnitt nach einem 15km langen felsigen Anstieg mündete auf denselben unglaublichen Singletrack mit Serpentinen, den wir zu Anfang erklommen hatten. Ich dachte nur noch: „Wie sind wir hier nur raufgekommen?“ Die Abahrt war technisch sehr anspruchsvoll, aber dank meinem Simplon Cirex machte sie auch viel Spaß! Ja!

Wie gewöhnlich fuhren wir die letzten 10km auf Zeit. Nach einem weiteren harten Tag in der Hitze fuhren wir in guter Verfassung ins Ziel.


STAGE 3 – 104km / 2150hm

Das sollte ein weiterer langer Tag mit hohen Temperaturen und sehr langen, steilen Anstiegen werden. Wir starteten sehr schnell auf der Ebene. Der Spaß begann mit einem sehr steilen und technisch anspruchsvollen Anstieg voller loser Steine und Sand. Ich sah, wie ein Fahrer vor ganz langsam auf die Seite viel und sich vermutlich das Handgelenk brach, als er auf den Boden prallte. Das war nur einer von vielen verletzten Fahrern, an denen ich vorbeikam. Sie taten mir wirklich leid. Aber das Rennen ging weiter, und diese Etappe war wirklich denkwürdig. Auf dem 17km langen asphaltierten Anstieg bei Bain’s Kloof wehte eine sanfte Brise. Wir fuhren in einer kleinen Gruppe von 4 Teams und hatten streckenweise Rückenwind, wo wir (bergauf!) über 30km/h fuhren, aber trotzdem war es sehr heiß, und bei dem Tempo hatte ich ständig das Gefühl, mich übergeben zu müssen, aber ich schaffte es. Als Nächstes kam ein schnelles Gefälle und dann ging es auf dem längsten Singletrail, den ich je in Südafrika gefahren bin, wieder bergauf.

Es machte total Spaß, so viele Singletrails zu fahren, dass es uns ganz einfach vorkam und wir mit unserem gewohnten hohen Tempo durchs Ziel fuhren. Den Tag über hatte ich immer noch gemischte Gefühle, aber mein Magen hatte sich ein wenig beruhigt und ich hatte gute Beine, und so fügte sich langsam alles zum Guten.


STAGE 4 – 75km / 1850hm

Dann folgte ein Erholungstag – eine „einfache“ Strecke vor der morgigen Königsetappe. Ich glaube, manche Teams planten tatsächlich, die Erholung wörtlich zu nehmen, aber unser Plan beinhaltete nur , immer so schnell und hart wie möglich zu fahren. Es war ein großartiger Tag – es gab keine Probleme mit der Ernährung oder der Flüssigkeitszufuhr und ich hatte sehr gute Beine. Ich hatte einen kleinen Zusammenstoß und eine kleine Auseinandersetzung mit einem Baum, der mir nicht aus dem Weg gehen wollte, aber das waren nur Kleinigkeiten. Es war eine harte, aber tolle Fahrt mit vielen Singletrails, die total Spaß machten. Dennoch fragten wir uns, ob wir zu viel Gas gegeben hatten, denn der nächste Tag würde sehr schmerzhaft werden.

STAGE 5 – 93km / 2500hm


Heute mussten wir für die Anstrengungen von gestern bezahlen … Wir hielten an unserem Plan fest, vom Start an so schnell wie möglich zu fahren. Das führte dazu, dass wir mit einigen sehr starken Teams zusammen fuhren und auch auf den enormen Anstiegen ein hohes Tempo beibehielten. Die Strecke führte durch eine traumhafte Landschaft und geniale Singletrails. Ich war begeistert! Das war bis jetzt der beste Tag. Ich war auch auf den langen Hügeln stark und hatte immer noch Reserven. Das Gelände war wie üblich technisch herausfordernd mit vielen Singletrails, Abschnitten und losen Steinen und sehr schnellen, gefährlichen Downhills. Es lief alles gut bis 20km vor dem Ziel, wo wir kurz anhalten mussten, weil eines meiner Cleats sich gelockert hatte. Eine Minute später waren wir wieder auf dem Sattel, aber weitere 5km später verlor ich die Cleat-Schraube und konnte mich nicht mehr einklicken. Wir beschlossen eben so ins Ziel zu fahren. Dann hatten wir das einzige technische Problem während des ganzen Rennens – ein Loch in meinem Reifen. 3km vor dem Ziel hatte sich bei der Überquerung einer Zementbrücke eine Schraube in meinem Hinterreifen gebohrt. In höchst effizienter Teamarbeit zogen wir die Schraube heraus und in null Komma nichts war der Reifen geflickt. Als wir ihn mit einer CO²-Kartusche aufpumpen wollten, merkten wir, dass das Ventil undicht war – die Schraube hatte das Felgenband beschädigt! Innerhalb von 2 Minuten zogen wir einen Schlauch in den Reifen und pumpten ihn auf. Währenddessen fuhren etwa 10 Teams an uns vorbei, aber auf den letzten Metern ins Ziel gaben wir nochmals richtig Gas und versuchten alles, um ein bisschen von der verlorenen Zeit wieder gutzumachen. Es war alles gut, wir hatten einen wirklich großartigen Tag! Wunderbar!



STAGE 6 – 69km / 2100hm

Jetzt konnte ich schließlich anfangen, an die Ziellinie in Meerendal zu denken. Es war ein sehr harter Tag ohne ebene Strecken, auf denen man sich erholen konnte. Entweder fuhren wir hechelnd steile Anstiege hinauf oder rasten verzwickte Singletrails oder schnelle, gefährliche und steinige Abhänge hinunter. Irgendwie fühlten sich meine Beine an diesem Tag nicht gut an, aber vielleicht waren sie einfach ausgepowert. Es ist fast unmöglich, die Cape Epic ohne eine einzige technische Panne zu fahren. So war heute für einige andere Teams, die wir gerade eingeholt hatten, kein besonders guter Tag, weil sie 3km vor dem Ziel einen Platten hatten. Wir viele andere wunderte ich mich auf dieser Etappe, dass unsere Räder nicht längst zusammengebrochen waren. Es sind unglaublich effiziente Räder, die wir heute fahren! Ich habe mein Simplon Cirex auf der ganzen Strecke geliebt. Ohne dieses Bike hätte ich nie so schnell fahren können. Ich kann immer noch nicht glauben, wie gut dieser Tag lief.

STAGE 7 – 86km / 1200hm

Der Tag der Tage. Der letzte Abschnitt eines unvergesslichen Abenteuers. Die Erwartung einer flacheren, schnelleren Strecke bestätigte sich. Nach den ersten Hügeln formten sich einige große Gruppen. Dennoch fuhren alle ein hohes Tempo, und da die Top-Pro-Women-Teams Spielchen spielten und sich gegenseitig kontrollierten, schlossen wir auf und gaben von da an das Tempo an. Bei der zweiten Verpflegungsstelle mussten wir anhalten und eine Gruppe von Master’s Teams ziehen lassen. Zu diesem Zeitpunkt fuhren wir mit den Spitzenteams der Frauen und sahen „unsere“ Gruppe davonfahren. Also legten wir einen Zahn zu. Wir ließen sie hinter uns und versuchten auf einem kurzen Anstieg die Gruppe, die uns davongefahren war, wieder einzuholen. Es war unglaublich anstrengend und ich litt wie nie zuvor, aber schließlich führten wir eine Gruppe von 3 Teams an und steigerten unsere Wattzahl, um die Lücke zu schließen. Nach etwa 5km auf der roten Linie schlossen wir auf einem kurzen Downhill, der zur 3. Verpflegungsstation führte, auf. Von diesem Zeitpunkt an erlebte ich eine neue Dimension von Schmerzen. Die letzten 15km beinhalteten einige steile Anstiege, und meine Beine brannten vom Fahren im ersten Gang. Als wir den zweitletzten Anstieg erreichten, holten uns die führenden Frauenteams (Specialized und Sport for Good) ein und über uns kreisten Helikopter, die uns ziemlich stressten, weil sie großen Lärm und Wind machten. Kurz darauf wurden wir vom nächsten Pro-Team (3. Frauenteam – Topeak Ergon) eingeholt und waren bereit für eine zweite Fahrt auf dem „Stairway to Heaven“. Ich war total leer! Ich hatte nichts mehr als den unumstößlichen Willen, es bis ins Ziel zu schaffen. Tief in meinem Herzen und meinem Körper fand ich die Kraft und kämpfte mich so schnell ich konnte den Anstieg hoch und fuhr dann durch die letzten Abwärts-Singletrails. Kurz vor der Ziellinie überholten wir noch das drittplatzierte Pro-Women-Team, aber was noch viel wichtiger ist, wir genossen diese letzten Meter des besten Rennens meines Lebens unendlich. Ein Traum wurde wahr!

Resumée / sonstiges:
Ich bin unendlich dankbar für all die Unterstützung, die ich bekommen habe. Danke an die Teamsponsoren (insbesondere Simplon und BikePoint in Asperg – Rainer und seine Mechaniker), meine CSV-MTB-Teamkollegen (Dieter, danke), meine Freunde von OrphansAfrica MTB-Team (Nuno, ein großartiger Mann, Freund und Rennpartner – unvergesslich!), alle, die das Rennen online verfolgt haben, meine Freunde und die Bike-/Adventure-Tour-Organisatoren in Südafrika (Familie Van Aardt – danke! Ich bin sehr dankbar für alles, was ihr für mich getan habt), unser Massage-Serviceteam (Olivia, Caitlin und Jody) und vor allem meiner Familie, die mich und meine verrückten Abenteuer erträgt.

P. S. Als ich auf der Finisherwand im Ziel unterschrieben habe, dachte ich: „Nie wieder!“, aber jetzt könnte ich mir vorstellen, das alles nochmals zu machen …!

Sonntag, 7. Februar 2016

Dirty Race 30.Januar 2016



Unsere Teamfahrer Sven und Tobi haben für 2016 gleich die erste Möglichkeit genutzt um etwas Race und Wetkampf-feeeling zu erleben und den ersten Formtest....

Tobi berichtet:

Das erste Rennen der Saison ist immer wieder etwas besonderes. Dieses Jahr haben Sven Weinhardt und ich, Tobias Förster, uns das Dirty Race vorgenommen. Hierbei handelt es sich um einen Duathlon-Staffel-Wettkampf. Dabei übernimmt traditionell Sven Weinhardt den Laufpart und ich übernehme den ebenso fordernden, wie auch spassigen Fahrradpart.

Das eher kleine Rennen mit rund 335 Sportbegeisterten Teilnehmern ist gut organisiert. Von Anfang an begeistert mich, dass alles auf Anhieb zu finden ist. Auch die freundlichen Betreuer des Veranstalters sind ein plus für dieses Event. Für mich ein Geheimtipp für alle MTB-ler, die einen Laufpartner haben. Es sind bemerkenswert viele Triathleten am Start :)

Für mich ist dieses Rennen ein Formtest für den am 14. Februar anstehenden „Ice Rider“. Des weiteren ist es das erste Rennen nach meiner Verletzungspause nach der Alpentour Trophy 2015 und dem 24h-Rennen in Offenburg. Dieses Jahr starte ich unter der professionellen Betreuung durch Dirk Schmidt, für das Sponsoring möchte ich mich an dieser Stelle besonders bedanken. Ohne diese Unterstützung wäre es mir nicht möglich den Sport in dieser Intensität ausleben zu können. Vielen Dank ;)

Das Rennen ist wie folgt aufgeteilt:
5km Laufen
15km Fahrradfahren (2x7,5km)
4km Laufen

Das Warten auf den Wechsel war kürzer, als ich dachte. Steht man doch in der Kälte und wartet auf seinen Einsatz. Ich wurde nicht so kalt, wie ich befürchtet hatte. Als Sven in die Wechselzone kommt, geht alles ganz schnell. Kurzer Sprint über die Wiese, zum Rad, aufsitzen und los. Das Tempo des Rennens ist von Anfang an brutal. Doch die kurze Distanz lässt nicht zu, dass man sich wieder Vollgas. Die zweite Runde verläuft gut und ich kann wider Erwarten das Tempo und meine Position halten, sogar gelegentlich verbessern. Auf der finalen Abfahrt habe ich einen Trödler vor mir, den ich nach einigem Zögern doch noch schnell vor der inzwischen sehr schlammigen 90%-Kurve am Ende der Abfahrt überholen will. Der Überholvorgang gelingt, jedoch rutscht mir in der Kurve gnadenlos das Hinterrad weg. Diese Überholung hätte ich mir sparen können :/ Nach einem kurzen Schlusssprint finde ich sogar beim Einfahren in die Wechselzone Erwähnung beim Moderator des Rennens. Fertig und platt übergebe ich an Racing Sven, der voller Energie den zweiten Laufpart übernimmt. Dankbar und erschöpft gehe ich duschen...

Mit meiner eigenen Zeit von ca. 38 Minuten bin ich sehr zufrieden. Das gesteckte Ziel von ca 40 Minuten habe ich damit sogar etwas unterboten. Insgesamt belegen wir in einem Feld von 31 Staffelteams, die das Rennen beendeten, den 12. Platz.
Mit der Platzierung und der Leistung bin ich sehr zufrieden. Ich bin gespannt auf den „Ice Rider“, das nächste Event (ebenfalls ein Duathlon mit der selben Besetzung ;) ), bei dem wir eine bessere Platzierung als letztes Jahr erzielen wollen.

Sven:
Zeit 39:23 min
Platz 12
9km Runde


Sehr schöne empfehlenswerte Veranstaltung, gut organisiert. Klar gekennzeichnete Wechselzone, mit Ein – und Ausgang. Strecke sehr gut zu laufen, abwechslungsreich gestaltet durch verschiedene Untergründe, bergab, bergauf, ebene Passagen.  Die Strecke war auch technisch sehr gut zu laufen.
Die Rennvorbereitung insgesamt war ganz gut, ich hätte ein differenzierteres Lauftraining machen müssen, aber aufgrund der Zeiten gesamt. Haben sich meine Erwartungen unter 1h20min zu bleiben voll und ganz erfüllt. Das Feeling während der Vorbereitung war gut, ich bin allerdings etwas zu wenig Tempo gelaufen.

Meine Startposition war gut, ich stand im vorderen Drittel des Feldes, musste aber schon nach den ersten 2 km dem hohen Tempo der Spitze Tribut zollen und werde oft überholt. Nach einer kurzen Zeit dann hatte ich mich an die Belastung gewöhnt und konnte relativ konstant weiter laufen. Im zweiten Teil des Rennens nach der Staffelstab übergabe, lief es für mich besser, da die Strecke jetzt einen km kürzer war, konnte ich ein höheres Tempo laufen, und auch ein paar Läufer überholen. Im Ziel nach 17:04 min war ich erschöpft aber sehr zufrieden.
Eine wirklich sehr gelungene Veranstaltung, mit einem tollen Ergebnis, nicht zuletzt dank meines Teamkameraden, der auf dem MTB alles gegeben hat. Es war hart aber sehr schön.